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Als Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe betreut Frauenarzt B. Hermann Patienten in allen Belangen der Frauenheilkunde. Ob von der ersten Periode, der Schwangerschaftsbetreuung bis zu den Wechseljahren, als auch bei typischen Altersbeschwerden. Durch die zentrale Lage der Praxis in Weinstadt, sind wir mit dem Auto (gute Parkmöglichkeiten), S-Bahn oder zu Fuß (Weinstadt-Endersbach) gut erreichbar. 

Mit der Zusatzausbildung in Naturheilverfahren, sowie in der Stoffwechsel- und Hormontherapie erweitern wir unseren Blick über die Grenzen der Gynäkologie hinaus.

Wir verstehen uns als Hausarzt der Frau mit ganzheitlichem Ansatz. Unser Leistungsangebot für Frauen:

  • Gesetzliche Krebsvorsorge: Wir führen die von der gesetzlichen Krankenkasse einmal jährlich bezahlte Krebsvorsorge durch. Die Kosten von derzeit 12,50 € werden von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen und beinhaltet einen Zell-Abstrich vom Muttermund, die Tastuntersuchung des inneren Genitale, sowie ab 25 auch die der Brust. Ab 50 kommt die rektale Untersuchung dazu.
  • Transvaginalsonographie: Wichtig bei der Erkennung von krankhaften Befunden der Gebärmutter und Ihrer Schleimhaut, sowie krankhafter Veränderungen an den Eierstöcken.
  • Mammsonographie: Dies raten wir ab 35 jährlich zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Befunden der Brust, insbesondere von Brustkrebs und seinen Vorstufen. Mit dabei ist die sonogr. von krankhaft vergrößerten Lymphknoten in der Axel.
  • Schilddrüse: Zur Detektion von sonographisch auffälligen kalten und heißen Knoten, sowie einer krankhaft vergrößerten Schilddrüse (Struma).
  • Intima media Messung: Sinnvoll zur Abschätzung des Gefäßstatus und zur Früherkennung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos. Insbesondere bei Risikopatienten mit erhöhten Blutfetten (Cholesterin/Trigycerinen); sowie Rauchern kann man an der Wanddicke der Halsschlagader auf den Verkalkungsgrad auch anderer Gefäße wie den Herzkranzgefäßen rückschließen.
  • Hormon- Und Stoffwechseltherapie: Insbesondere Frauen nehmen vor und während der Wechseljahre gerne zu, statistisch gesehen ab dem ca 35 sten Lebensjahrdurchscnittlich um jährlich 0,75 kg. Dies steht im Zusammenhang mit Lifestyleveränderung in diesen Jahren, aber auch mit Veränderungen im Hormon- und Stoffwechsel. So führt ein Mangel an Sexualhormonen sowohl bei Frauen als auch bei Männern zu Veränderungen in der Fettverteilung und im Glucosehaushalt. Wir versuchen diese Störungen zu detektieren und leiden Gegenmaßnahmen ein.
  • Kinderwunschbehandlungen: Informationen entnehmen Sie über unser Hauptmenü.
  • Schwangerschaftsbetreuung: Führen wir mehrmals jeden Tag durch. Informieren Sie sich Bitte in der Rubrik "Schwangerschaftsbetreuung" bes Hauptmenüs.
  • Schwangerschaftsnachbetreuung: Wir raten nach der Geburt , ca 8 Tage nach der Entlassung aus der Geburtsklinik bei uns vorbei zu kommen. Hierbei Prüfen wir die Gebärmutterrückbildung, den Wochenfluß und ggf. die Nah, sowie  Ihr Blutbild.
  • Geburtshilfe leisten wir im Moment nicht mehr, arbeiten aber mit verschiedenen Kliniken und Niedergelassenen zusammen.
  • Gynäkologische Eingriffe: Wir führen alle stationär und ambulant durchführbaren gynäkologische Eingriffe aus, insbes. diagnostische Laproskopien zur Sterilitätsabklärung, Sterilisationne, sowie BrustBiopsien. Derzeit sind Krankenhausaufenthalte nur für Privatversicherte und Selbstzahler möglich.
  • Intimchirurgie:Informationen zu Labienverkleinerungen und Hymenalksaumrekostruktionen, sowie Scheidenverengungen bitte wir Sie der entsprechenden Rubrik des Hauptmenues zu entnehmen.
  • Phytotherapie: Wo immer es geht und auf Wunsch versuchen wir mit nebenwirkungsarmen pflanzlichen Medikamente zur Heilung beizutragen.
  • Psychosomatik: Wir haben die Zulassung zur psychosomatischen Heilbehandlung
  • Hypnotherapie nach Erikson: In ausgesuchten Fällen wie Nikotinentwöhnung, Allergiebehandlung oder Psychosomatischen Erkrankungen bieten wir die Hypnotherapiebehandlung Erikson an. Die Kosten belaufen sich auf 240,- Euro pro Sitzung.
  • Verhütung
  • Hormonersatztherapie: Wir versuchen klimakterische Beschwerden zu behandeln, keine Laborwerte. Sollten Sie an Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstötrungen, Herzrasen, Antriebsarmut, trocken Scheide, Trockene Augen, Libidostörungen, Osteoporose, Blutungsstörungen oder Gewichtszunahme leiden, versuchen wir zunächste eine Therapie mit Pflanzlichen Östrogenen aus Hopfen, Soja, Rotklee oder Cemizifuga. Sollte es damit nicht zu einer merklichen Besserung der Beschwerden kommen, raten wir zu einer möglichst niedrig dosierten Hormonsersatztehrapei (HRT). Hierfür gibt es Pflaster, Gels , Tabletten oder Depot-Spritzen.
  • Osteoporosemessung: Wir führen selbst im Moment keine Oesteoporosemessungen, vermitteln aber diese Leistung an unsere Partner. In unserer Frauenarztpraxis in Weinstadt bieten wir schnelle Terminvereinbarung und umfassende Beratung und Betreuung. Der Frauenarzt oder Gynäkologe ist der Hausarzt der Frau. So ist er Ansprechpartner für Frauen in allen Fragen der weiblichen Gesundheit, von der ersten Periode bis in die Wechseljahre.

Wir bieten kompetente Beratung bei:

Erkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke und der Eileiter

Zu den Gebärmuttererkrankungen zählen: Gebärmutterentzündung, Polypen, Myome und bösartige Veränderung der Gebärmutter.

  • Myome, gutartige Wucherungen in der Muskelschicht der Gebärmutter, sind die häufigste Erkrankung der Gebärmutter. Sie werden vom Frauenarzt durch Tastuntersuchung und Ultraschall diagnostiziert. Die Therapie hängt von der Größe und Lage der Myome ab. Myome, die keine Beschwerden verursachen, müssen nicht behandelt werden. Wenn Myomen starke Menstruationsschmerzen verursachen oder mehr als einen Zentimeter im Jahr wachsen, sollen sie entfernt werden. Myome können auch Ursachen für Kinderlosigkeit sein.
  • Zu den Erkrankungen der Eierstöcke und Eileiter gehört die Entzündung der Eierstöcke und Eileiter – oft ausgelöst durch Scheideinfektionen. Sie muss sofort mit Antibiotika behandelt werden, um Komplikationen und chronische Erkrankungen zu vermeiden. Nicht behandelt, kann die Erkrankung zu Unfruchtbarkeit führen.
  • Funktionsstörungen der Eierstöcke, die zu unregelmäßigen Menstruationen und Unfruchtbarkeit führen können.
  • Entstehung von Zysten, die durch Hormonstörungen verursacht werden können.
  • Eierstockkrebs – die gefährlichste und zweithäufigste Erkrankung der weibliche Geschlechtsorgane (in Deutschland).
  • Scheideninfektionen sind die häufigste Erkrankung der weiblichen Intimzone.

Mögliche Infektionserreger sind:

  • Pilze (am häufigsten: Candida albicans),
  • Bakterien (wie zum Beispiel Gardnerella vaginalis) und
  • Viren (am häufigsten: Humane Papilloma-Viren und Herpes simplex-Viren).
  • Eine verschleppte oder nicht rechtzeitig behandelte Scheideninfektion kann die Ursache für Blasenentzündungen, Gebärmutterhals- und Eileiterinfektionen werden. Vor allem in der Schwangerschaft sind die Infektionen der Scheide gefährlich, da sie oft zu Fehlgeburten führen.
  • Symptome der Scheideninfektion sind vor allem Juckreiz und Brennen. Bei der bakterielle Infektion: Grauweißer Ausfluss und ein unangenehmer, fischähnlicher Geruch. Bei der Pilzinfektion: Weißer „flockiger“ Ausfluss mit leichtem Hefe-Geruch. Im Unterschied zur Pilzinfektion verstärken sich die Symptome bei der bakteriellen Infektion vor den Perioden und nach dem Geschlechtsverkehr.

Urologische Erkrankungen wie Harnwegsinfekte und Harninkontinenz

Solche urologischen Erkrankungen wie „Reizblase“ und Blasenentzündung treten bei Frauen häufiger als bei Männern auf.

  • Die Harnwegsinfektion ist eine Entzündung der Harnwege und Blase und wird oft durch Darmbakterien verursacht. Häufige Symptome sind Unterleibsschmerzen, Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang. Durch Urinanalyse kann der Frauenarzt die Harnwegsinfektionen diagnostizieren. Die unkomplizierte Blasenentzündung kann mit Antibiotika gut behandelt werden.
  • Eine „Reizblase“ kann eine Belastung für den Alltag sein. Häufig tritt sie im Alter oder nach der Geburt auf.

Wechseljahre-Beschwerden

Bedingt durch die Hormonumstellung, die bei Frauen meist zwischen dem 45. und 60. Lebensjahr beginnt. Die Hormonproduktion in den Eierstöcken reduziert sich, deswegen kommt es nicht bei jeder Menstruation zum Eisprung. Die Perioden werden unregelmäßig und oft treten Zwischenblutungen auf. Drei von vier Frauen leiden an hormonellen Veränderungen des Körpers und ihren Folgen.

Frauen in Wechseljahren klagen oft über folgende Beschwerden:

  • Reizbarkeit, Nervosität und Stimmungsschwankungen
  • Körperliche Erschöpfung und Nachlassen der Leistungsfähigkeit
  • Schweißausbrüche
  • Durch hormonale Veränderungen steigt das Osteoporose-Risiko. Auch Wasserablagerungen in den Beinen kommen oft vor

Wechseljahre sind keine Krankheit, dennoch können Symptome wie Depressionen, Harninkontinenz und Kopfschmerzen das Leben stark beeinträchtigen. Der Frauenarzt kann nach einer genauen Untersuchung eine individuelle Therapie empfehlen und klärt Sie über die Nutzen und Risiken auf.

Schmerzhafte Menstruationen

Viele Frauen leiden vor und während des Menstruationszyklus an krampfartigen Unterleibsschmerzen.

  • Es sind physiologische Vorgänge des Körpers, die diese Schmerzen auslösen. Zum Beispiel beim Eisprung, wenn die Eierbläschen im Eierstock platzen. In der Fachsprache nennt man dies den sogenannten "Mittelschmerz", also der Schmerz in der Mitte des Zyklus.
  • Eine weitere Ursache für die Unterleibschmerzen können die Kontraktionen der Gebärmutter sein. Während der Menstruationen wird in der Gebärmutter das Hormon Prostaglandin ausgeschüttet, das die Kontraktionen auslöst. Bei den Kontraktionen werden Blut und Schleimhautreste gelöst und ausgeschieden.

Verhütungsfragen und Familienplanung

Der Markt bietet heute viele Verhütungsmethoden: Kondome, Spiralen, Pille und Diaphragmen. Diese Verhütungsmöglichkeiten haben Vor- und Nachteile, bieten unterschiedliche Empfängnisschutz und sind unterschiedlich in der Handhabung. Auch solche Kriterien wie Alter, Gesundheitszustand und Familienplanung spielen bei der Wahl der passenden Verhütungsmittel eine große Rolle.

Nicht hormonelle Verhütungsmittel (wie zum Beispiel Kondome und Diaphragmen) bieten am wenigsten Empfängnisschutz und sind daher als langfristige Verhütungsmittel meistens ungeeignet.

Bei den hormonellen Verhütungsmitteln unterscheidet man zwischen den Präparaten mit zwei Hormonen (Östrogene und Gestagene) und nur einem Hormon (Gestagene). Bei diesen Präparaten gibt es Unterschiede in der Dosierung und daher auch in der Verträglichkeit und den Nebenwirkungen.

Ihr Frauenarzt berät und unterstützt Sie bei der Suche nach der passenden Verhütungsmethode, die zu Ihren Bedürfnissen und Ihrer Familienplanung am besten passt.